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Eine ausreichende Durchblutung und Sauerstoffversorgung sind Grundvoraussetzungen für eine gesunde Wundheilung. Wenn Gefäß-, Lymph- oder Durchblutungsstörungen bestehen, heilen Wunden deutlich langsamer oder werden sogar chronisch. Die Gefäß- und Wundtherapie setzt genau hier an: Sie verbessert den Blut- und Lymphfluss, erhöht die Sauerstoffzufuhr im Gewebe und unterstützt den natürlichen Heilungsprozess.
Die Überdruckinhalation (IPPB) ist eine etablierte und wirksame Therapieform zur gezielten Unterstützung der Atmung. Sie hilft, das Lungenvolumen zu vergrößern, die Sauerstoffversorgung zu verbessern und Atelektasen vorzubeugen.
Die nichtinvasive Beatmung (NIV) hat sich zu einer der wichtigsten Therapieformen in der modernen Intensiv- und Atemmedizin entwickelt. Sie unterstützt die Spontanatmung, ohne dass ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingeführt werden muss. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: weniger Komplikationen, mehr Komfort und eine sanftere Therapie.
Die NIV wird heute sowohl bei akuten Atemproblemen als auch in der Langzeittherapie eingesetzt. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der Behandlung schwerer Atemwegserkrankungen und kann in vielen Fällen eine invasive Beatmung vermeiden.
Arterio-venöse Erkrankungen betreffen die Blutgefäße, die unser Blut durch den Körper transportieren. Arterien bringen das Blut vom Herzen in Arme und Beine, Venen führen es zurück. Sind diese Gefäße krank oder verengt, kann das Blut nicht mehr richtig fließen. Das führt zu einer schlechteren Sauerstoffversorgung, vermindertem Abtransport von Abfallstoffen und möglicherweise zu Schwellungen, Schmerzen oder offenen Wunden.
Die Cheyne-Stokes-Atmung (CSA) ist eine besondere Form der Schlafstörung und Erkrankung, bei der sich die Atmung während des Schlafs in einem typischen Rhythmus verändert. Betroffene wechseln zwischen Phasen tiefer und schneller Atmung und Phasen, in denen die Atmung ganz aussetzt. Die Cheyne-Stokes-Atmung tritt häufig bei Menschen mit Herzproblemen oder neurologischen Erkrankungen auf.
Diabetisches Fußsyndrom (DFS) gehört zu den schwerwiegendsten Spätfolgen von Diabetes mellitus. Es betrifft viele Menschen mit einem langjährigen Diabetes und kann gravierende Komplikationen nach sich ziehen, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird.